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Der Sportbootführerschein Binnen Powerkurs Sportbootführerschein Binnen

Der Sportbootführerschein Binnen ist der Führerschein für alle Binnengewässer, also für Flüsse, Seen, Teiche und Tümpel ... und zwar in der ganzen Welt.

Mit diesem Schein darfst du sogenannte »Sportboote« (so nennt das Gesetz die Boote, die für Freizeit- bzw. Hobby-Zwecke zugelassen sind) fahren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Motorboot oder ein Segelboot handelt. Entscheidend ist nur, ob das Boot einen Motor mit mehr als 15 PS hat.

Damit darfst du Sportboote auf allen Binnengewässern dieser Welt fahren. Ganz egal, ob Motorboot oder Segelboot.

Um den Sportbootführerschein See zu bekommen, musst du zwei Prüfungen bestehen. Eine davon ist die Theorie-Prüfung.

Beide Prüfungen sind unabhängig voneinander. Du musst also im Zweifelsfall nur die Prüfung wiederholen, bei der du durchgefallen bist. ... also falls du durchfallen solltest, was ziemlich unwahrscheinlich ist.

Um den Sportbootführerschein See zu bekommen, musst du zwei Prüfungen bestehen. Eine davon ist die Praxis-Prüfung.

Beide Prüfungen sind unabhängig voneinander. Du musst also im Zweifelsfall nur die Prüfung wiederholen, bei der du durchgefallen bist. ... also falls du durchfallen solltest, was ziemlich unwahrscheinlich ist.

Wo und was darf ich mit diesem Schein fahren?

Grundsätzlich darfst du damit jedes Sportboot fahren. Ganz egal, ob es Segel oder Motor oder beides hat.

Was bedeutet »Sportboot«?

Der Begriff »Sportboot« ist in der europäischen Richtlinie (2013/53/EU) ausführlich definiert.

Im Wesentlichen sagt er aber folgende Punkte:

  • Maximal 24 Meter lang
  • Zu Freizeit- bzw. Hobby-Zwecken zugelassen

Vorsicht! In Deutschland sind binnen nur maximal 15 Meter erlaubt. Das ist eine Prüfungsfrage. Also merke dir hier keine falschen Sachen!

Darf ich damit wirklich JEDES Sportboot fahren? Auch ein Rennboot? Auch, wenn es 10.000 PS hat?

Ja, wenn es ein »Sportboot« ist, darfst du es mit diesem Schein fahren.

Aber sachte, junger Padawan! Das ist nur die "Fahr-Erlaubnis". Dazu können weitere Beschränkungen kommen, die dir den Spaß schnell vermiesen können.

Beispielsweise kann das "Fahrtgebiet" nur für Besitzer anderer Erlaubnisse bzw. Berechtigungen freigegeben sein (so etwa am Bodensee). Erkundige dich also vorher, ob in deinem Wunsch-Fahrtgebiet irgendwelche Sonder-Anforderungen bestehen.

Aber im Großen und Ganzen kannst du dir merken:

Ja, jedes »Sportboot«, solange du es nicht "gewerblich nutzen" (also Geld damit verdienen) willst.

Wo genau darf ich mit dem Sportbootführerschein Binnen fahren?

Damit darfst du auf allen Gewässern, die zum "Binnenland" gehören. Und zwar auf der ganzen Welt. Also auf der Elbe genauso, wie auf der Seine (in Frankreich) oder dem Colorado River (in den USA).

Vorsicht! Es gibt in etlichen Regionen Sondervorschriften, die du natürlich beachten musst. So wird beispielsweise in Panama der Binnen-Schein völlig ignoriert. Stattdessen will man dort auch im Binnenland den Sportbootführerschein See von dir sehen.

Und natürlich kann es auch noch Befahrenseinschränkungen geben. So sind Naturschutzgebiete unter Umständen nur mit Sondererlaubnissen befahrbar, manche Wasserflächen nur mit Zusatz-Erlaubnissen und wieder andere Gewässer sind Privatbesitz und dürfen nur mit Genehmigung des Besitzers befahren werden...

Ich darf damit also nicht auf die Ost- oder Nordsee oder das Mittelmeer fahren? Auch nicht ein bisschen oder nur mal ganz kurz?

Nein. Das meint wirklich "Binnen-Schein". Und "Binnen" bedeutet "innerhalb des Festlandes".

Wenn du auf die Ostsee, Nordsee, Südsee, Westsee, das Mittelmeer oder die Karibik schielst, wirst du dir auch den Führerschein für das zweite Fahrtgebiet - nämlich die "Hohe See" - zulegen müssen. (Sportbootführerschein See)

Es gab da ja mal einen Motor- und einen Segelschein. Welchen brauche ich eigentlich, wenn ich Segeln will?

Gar keinen, wenn dein Segelboot keinen Motor oder einen Motor bis 15 PS hat.

Oder: Den Sportbootführerschein Binnen (Motor), wenn dein Segelboot einen Motor ab 15 PS hat.

Es gibt den "Segel-Schein" zwar immer noch, aber er ist nur noch in den Gewässern rund um Berlin für Segelboote erforderlich. Überall sonst auf diesem Planeten darfst du ohne Führerschein Segeln gehen. ... Und auch Berlin wird sich das über kurz oder lang überlegen müssen und als letzte Bastion den Segelschein abschaffen. Dann ist er völlig nutzlos geworden...

Vorsicht! Es kann regionale Vorschriften geben, die dir das Segeln an diesem Ort verbieten oder einschränken. Erkundige dich vorher, ob in deinem Wunschgebiet irgendwelche Einschränkungen gelten.

Ich habe einen Catamaran-Schein oder irgendwas in der Art gemacht. Gilt das als "Sportbootführerschein"?

Nope, damit kannst du die Wand im Klo tapezieren. Solche Scheine sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden.

Sie haben KEINERLEI "amtliche" Aussagekraft, sondern werden von Vereinen bzw. Verbänden herausgegeben, um dir ein bisschen Geld abnehmen und dich in vermeintlicher Sicherheit wiegen zu können.

Das sind reine "Spaß-Scheine", die KEINERLEI amtliches Gewicht haben. Du hast also - rechtlich gesehen - keinen Führerschein.

Weitere Fragen und Antworten zum Sportbootführerschein findest du im Abschnitt »Häufig gestellte Fragen zum Sportbootführerschein Binnen«.

Warum gibt es zwei Führerscheine (See & Binnen)?

Binnen & Buten - also "Binnen" & "See" - unterscheiden sich durch zahlreiche Vorschriften, Gesetze und Regelungen.

Und damit du dich nicht wirklich 5 Jahre lang auf einen einzigen Sportbootführerschein vorbereiten musst, hat man sich in unendlicher Weisheit dazu entschieden, es wie bei der LKW-Fahrerlaubnis und der PKW-Fahrerlaubnis zu machen: Es gibt unterschiedliche Scheine.

Auf der Straße unterscheiden wir die Führerscheine nach Fahrzeug-Art (Motorrad, Pkw, LKW). Auf dem Wasser unterscheiden wir nach Fahrt-Gebieten ( See, Binnen).

Wenn du also PKW und LKW fahren willst, musst du notgedrungen beide Führerscheine machen. Und wenn du Binnen und See fahren willst, dann musst du eben auch notgedrungen beide Führerscheine machen.

Prüfung einsparen: Erst See, dann Binnen! Wenn du erst den See- und dann den Binnen-Schein machst, kannst du eine ganze Prüfung (Praxis-Prüfung Binnen) auslassen. Umgekehrt funktioniert das nicht.

Gibt es noch mehr Fahrerlaubnisse, oder bleibt es bei den beiden Fahrtgebieten "See" & "Binnen"?

Fahrtgebiet des
Sportbootführerscheins See

Fahrtgebiet für den Sportbootführerschein See

Fahrtgebiet des
Sportbootführerscheins Binnen

Fahrtgebiet für den Sportbootführerschein Binnen

Wie du sehen kannst, deckst du damit 100 % der gesamten Oberfläche der Welt ab. Rein logisch kann es also keine weiteren "Fahrerlaubnisse für bestimmte Fahrtgebiete" geben.

Das heißt aber nicht, dass es sowas nicht gibt: Beispielsweise brauchst du am Bodensee noch das sogenannte "Bodensee-Schifferpatent", um dort herumeiern zu dürfen. Dort gibt es allerdings "Ausnahme-Genehmigungen für Urlauber", die du dir kurzfristig - natürlich ;) - kaufen kannst, so dass du den Schein nicht machen musst, wenn du nicht regelmäßig dort fahren willst.

Sachte, junger Padawan! Das heißt nicht, dass die Fürsten dich einfach machen lassen. Es kann durchaus regionale Vorschriften geben, die ZUSÄTZLICHE ODER ANDERE ERLAUBNISSE erfordern, um auf dem jeweiligen See oder Fahrtgebiet herumeiern zu dürfen. Erkundige dich deshalb vorher über dein Wunsch-Fahrtgebiet und dessen Besonderheiten.

Sind die Prüfungen für diese Fahrerlaubnis schwer?

»Schwierig« ist ein sehr subjektives Wort. Schwer ist immer alles, was man nicht kann und nicht weiß.

Aber die Sportbootführerscheine wurden ganz bewusst vom Gesetzgeber so einfach wie möglich gestaltet. Schließlich geht es um Umsatz in einer milliarden-schweren Branche.

Prüfungs-Erfolg fast schon garantiert Mehr als 70 Prozent der Fahrschul-Teilnehmer und mehr als 85 Prozent der Autodidakten bestehen die Prüfungen schon im ersten Anlauf.

Weit über 90 Prozent schaffen sie dann im zweiten Anlauf.

Wer es jedoch nicht geschafft hat, war unserer Erfahrung nach einfach nur zu faul zum Lernen, hat sich sinnlos verzettelt oder ist mit einem äußerst ungesunden Halbwissen, das er sich meist in Fahrschul-Kursen angeeignet hat, in die Prüfung gegangen.

Beispielsweise sind die Prüfungsbedingungen so gestaltet, dass du notfalls jeden Monat einmal zur Prüfung antreten könntest. Bis du die Prüfungen geschafft hast. Oder bis du gestorben bist. Je nachdem, was früher eintritt. Aber nur sehr, sehr wenige Leute brauchen mehr als eine einzige Nachprüfung.

Auch die Prüfungs-Inhalte sind keine besondere Herausforderung und in manchen Bereichen sogar grob fahrlässig leicht gemacht worden. Einzig weil es für dich neu ist, wirst du dich in den ersten Tagen ein bisschen schwer tun. Aber schon nach einer Woche in der Vorbereitung wirst du merken, dass man die Prüfungen durchaus schaffen kann. Und das, ohne jemals auf einem Boot gesessen oder gar praktische Erfahrungen gesammelt zu haben.

Das erwartet dich

  • Nur 2 Prüfungen (Theorie + Praxis)
  • Beide Prüfungen werden getrennt bewertet, du musst also nur nachprüfen lassen, wo du - falls überhaupt - durchfällst
  • Es werden nur 10 Manöver geprüft
  • Du musst nur 10 Knoten kennen
  • Du musst ca. 250 Fragen beantworten können
  • Alle Prüfungsfragen und deren richtige Lösungen sind öffentlich bekannt
  • Notfalls kannst du beliebig oft nachprüfen lassen
  • Eine Prüfung kostet nur ca. 50 Euro
  • Die Vorbereitung ist in 4 - 5 Wochen leicht zu schaffen

Prüfungen einsparen: Erst See, dann Binnen! Wenn du erst den See-Schein und danach den Binnen-Schein machst, kannst du eine ganze Prüfung (Praxis Binnen) einsparen. Umgekehrt funktioniert das nicht.

Mehr Informationen findest du in den »Häufig gestellten Fragen« bzw. ganz oben auf dieser Seite unter dem Tab-Reiter »Mehr Lesen«.

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