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»Warum 30 Tage? - Warum so lange?« Prüfungsvorbereitung Sportbootführerschein Binnen

Immer wieder werden wir gefragt, warum wir ganze 30 Tage für die Vorbereitung auf die Prüfungen zum Sportbootführerschein veranschlagen. ALLE Bootsfahrschulen behaupten doch, dass man es in 2, 3, 4 oder, wenn es sehr lange dauert, auch 5 Tagen lernen. Und die müssen es doch wissen, oder?!

30 Tage = "familien- & berufs-kompatibles" Lernen

Natürlich geht es schneller. Wer Erfahrung mit intensivem Lernen hat - beispielsweise Schüler und Studenten -, wird natürlich auch sehr viel schneller lernen können.

Und wir entgegnen mit stoischer Regelmäßigkeit immer dasselbe. Also schreiben wir es hier für dich auf, damit du es nachlesen und deinen Freunden und Bekannten zeigen kannst.

Du fällst auf einen billigen Marketing-Trick herein

Teste es! Wenn die Kurs-Zeit zur Prüfungsvorbereitung ausreichen soll, dann teste es doch einfach:

Glaube nicht! Teste es!

Verlange eine Garantie von deiner Fahrschule!

»Ich möchte gern einen Fahrschul-Kurs bei euch machen. Ich habe es allerdings nicht so mit dem "Fragen auswendig lernen".

Daher habe ich eine Frage: Reicht das Wissen, das ihr im Kurs vermittelt, aus um die Prüfungen sicher zu bestehen? Könnt ihr mir das garantieren?«

Und du wirst erleben, wie sie anfangen zu stottern: »Ja, also nein. Natürlich musst du auch ein bisschen selbst machen. Wir können dir nicht alles beibringen. ... Und eine Garantie können wir dir auch nicht geben. Vielleicht bist du ja dumm, oder so?! Und wenn du nix begreifst, wie sollen wir es dir dann beibringen können?«

Mehr Durchfaller in Fahrschul-Kursen als bei Autodidakten. Statistisch fallen mehr "Fahrschul-Teilnehmer" durch die Prüfungen als Leute, die ganz ohne Fahrschule zu Hause lernen.

Tatsächlich ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach: Du fällst auf einen billigen Marketing-Trick herein:

"Kurs-Zeit" ist nicht gleich "Vorbereitungs-Zeit"

Du wirst keine einzige Fahrschule finden, die behauptet, dass die "Kurs-Zeit", also die Zeit des Fahrschulkurses, ausreicht, um dich auf die Prüfungen vorzubereiten. Im Gegenteil: Sobald du erst mal im Kurs sitzt, wird man dir sagen: »Naja, wenn du die Prüfungen bestehen willst, musst du auch ein bisschen dafür tun. Zu Hause lernen, zum Beispiel.«

Man verlangt von dir also 10 bis 20% "Kurs-Zeit" + 80 bis 90% "Heim-Lernzeit".

Durch diese Trennung der Begriffe (und durch das bewusste Ausnutzen deines Irr-Glaubens) hat man nun die Freiheit, den Kurs beliebig lang ... oder besser: "kurz" ... zu machen. Denn was in dieser "Kurs-Zeit" passiert, spielt nicht die geringste Rolle. Wenn du durchfällst, hast du eben nicht genug gelernt. Punkt. Selbst schuld. ... Mit anderen Worten heißt das:

Ganz egal, ob du einen Fahrschul-Kurs besuchst oder nicht:
Am Ende MUSST du ZWINGEND zu Hause lernen
und dich zu Hause auf die Prüfungen vorbereiten.
Nicht im Fahrschul-Kurs. Sondern zu Hause.

Du machst also genau das, was auch Autodidakten (also Leute, ohne fremde "Hilfe" lernen) machen. Nur eben mit 200, 300 oder 500 Euro weniger in der Tasche...

Wir machen keine "Fahrschul-Kurse", bei denen es vor allem um "Geld kassieren" geht. Wir bereiten dich EHRLICH auf die Prüfungen vor. Und das dauert seine Zeit; auch, wenn wir uns beeilen...

Auch wenn wir unsere Prüfungsvorbereitung »Powerkurs« genannt haben: Wir veranstalten keinen Kurs mit dir. Wir wollen nicht 200, 300 oder 500 Euro für eine 2-, 3- oder 5-tägige Show von dir haben.

Wir bereiten dich auf die Prüfungen vor.

Mit uns machst du all das, was du bei einem Fahrschul-Kurs nicht oder nur sehr begrenzt bekommst:

Wir üben mit dir.
Immer und immer wieder.
Bis du es sicher beherrschst.
Bis du die Prüfungen sicher bestehst.

Und das braucht nun einmal seine Zeit. Ob es dir passt oder nicht. Ob es uns gefällt oder nicht. Und unsere Erfahrung aus den mittlerweile fast 10 Jahren in denen es diesen Powerkurs gibt, sagt uns:

Du wirst etwa 25 - 30 Tage brauchen.

Natürlich geht es auch schneller. Unser Schnellster hat beide Scheine (See + Binnen) innerhalb von 3 Tagen gelernt ... und trotzdem bestanden. Aber das war der pure Horror. Für ihn. Und für uns. Denn wir haben mit ihm jeden Tag 16 Stunden intensiv gepaukt. ... Und am Ende hat er gesagt: »Nie, nie, nie wieder! Das tue ich mir kein zweites Mal an.«

Familien-kompatibles Lernen

Wenn du also einen Job hast, wenn du Familie hast, wenn du Freunde hast, wenn du Hobbys hast ... wenn du überhaupt ein Leben hast, und ein "normaler Mensch" mit normalen Lern-Fähigkeiten bist, dann wirst du nicht tagelang 10, 12 oder noch mehr Stunden büffeln können, ohne dass dir der Schädel platzt, die Familie sauer wird, der Job leidet und die Freunde stinkig werden. Also schlagen wir dir vor

"familien-kompatibel Lernen"
= ca. 1 - 2 Stunden am Tag

Das ist auch mit stressigen Jobs machbar. Das ist auch mit großer Familienverantwortung machbar. Das ist auch mit Hobby und Freunden vereinbar. ... Und vor allem: Es ist hochgradig effizient und führt dich

mit sicheren Schritten zur Prüfung

Aber wieso behaupten die Fahrschulen denn, dass sie es können?

Lass uns nun noch ein paar der Standard-Fragen zu diesem Thema näher betrachten. Damit räumen wir dann auch gleich noch mit anderen Legenden auf...

Warum behaupten die Fahrschulen denn, dass sie es können?

Vor allem wegen deiner Habgier.

Hand aufs Herz! Bei welcher der folgenden Fahrschulen würdest du deinen Kurs buchen?

a) »Ja, wir bereiten dich auf die Prüfungen vor. Das dauert ca. 6 Monate und kostet dich etwa 2.500 Euro.«

b) »Natürlich machen wir Fahrschul-Kurse. Das dauert ca. 3 - 4 Tage und kostet dich ca. 185 Euro«

Bei der Fahrschule (a)? Wirklich? Ganz ehrlich? ... Du musst uns und - vor allem - dich selbst nicht belügen. Natürlich würdest du nehmen, was "am billigsten" ist. Vielleicht würdest du ein bisschen Verstand walten lassen und "irgendwas in der Mitte" nehmen.

Aber die teure Fahrschule (a) würdest du meiden, wie der Teufel das Weihwasser. ... Obwohl sie ehrlich zu dir wäre. Denn du willst belogen und betrogen werden. Also belügt und betrügt man dich.

So einfach ist das.

Dürfen die das denn? Also einfach irgendwas behaupten und es dann gar nicht halten?

Schon mal von kapitalistischer Marktwirtschaft gehört?

Waschmittel, das weißer als weiß wäscht. Zähne, die weißer als weiß werden. "Gesundes Essen" aus der Fabrik. "Bio" aus der Massenproduktion. Anti-Faltencreme, die dich über Nacht um 10 Jahre jünger aussehen lässt. ...

Praktisch jede Werbung verspricht dir wahre Wunder. Warum sollten Fahrschulen davon eine Ausnahme machen?

Sind Boots-Fahrschulen denn nicht wie Auto-Fahrschulen?

Nein, nicht einmal annähernd.

Nur zwei Beispiele, um es dir in aller Kürze zu erklären:

1. Auto-Fahrlehrer brauchen eine Ausbildung und eine Zulassung --- Boots-Fahrlehrer brauchen nur Mut.

Tatsächlich könntest auch DU - und zwar genau JETZT - "Fahrlehrer" werden. Nicht für Autos. Dafür brauchst du eine Ausbildung und eine Prüfung, bevor du Fahrlehrer werden kannst. Aber sehr wohl als "Boots-Fahrlehrer". Dazu brauchst du nur den Mut, dich vor eine Fahrschul-Kurs-Gruppe zu stellen und zu behaupten, du seiest ein toller Fahrlehrer.

2. Um eine Auto-Fahrschule aufzumachen, brauchst du eine Lizenz --- Um eine Boots-Fahrschule aufzumachen, brauchst du ca. 25 Euro.

Kein Scherz: Wenn du dir die Kohle für eine gute Fahrschul-Ausbildung in einer guten Boots-Fahrschule verdienen willst, mache doch einfach eine eigene Fahrschule auf! Das kostet dich ca. 10 Minuten deiner Zeit und etwa 25 Euro beim Gewerbeamt.

Mehr brauchst du nicht. Weder musst du jemals Wasser gesehen haben, noch brauchst du ein eigenes Boot oder sonstwas. Mache einfach die Fahrschule auf, bastle eine tolle Webseite, schreibe da unwiderstehliche Angebote für deine Kurse drauf, kassiere die Kurs-Gebühren, erzähle den Leuten während des Kurses einen vom Seepferd, gib ihnen Bücher und den Fragenkatalog und dann nimm das Geld und buche einen guten Fahrschul-Kurs.

Echt jetzt?! Das geht wirklich? ... Ob du es glaubt oder nicht: Ja, das und noch einiges mehr... Mehr zum Thema findest du hier:

Brauche ich eine Boots-Fahrschule?

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